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Reifen News



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Winterreifentest des ADAC 2014




Alle Jahre wieder...
Das Fazit des alljährlichen Winterreifentest hat sich auch dieses Jahr im Vergleich zu den Vorjahren nicht geändert: Winterreifen sind in der kalten Jahreszeit eindeutig die beste Wahl. Sie sind ganz klar den Ganzjahresreifen – auch Allwetterreifen genannt – vorzuziehen, wenn es um Sicherheit auf verschneiten Landstraßen und vereisten Autobahnen geht.


Reifenexperten des ADAC und Stiftung Warentest haben auch dieses Jahr wieder 28 Ganzjahres- und Winterreifen getestet: Ob Pulverschnee oder Glatteis, nasse oder trockene Fahrbahn – sämtliche Straßenbedingungen müssen die unterschiedlichen Autoreifen souverän meistern.


Welche Winterreifen kriegen die Kurve?


Die Qualität der getesteten Reifen entscheidet sich im Bremsverhalten, insbesondere auf nasser Fahrbahn. Während manche Testfahrzeuge ihre Fahrstabilität gänzlich verloren, konnten andere Testfahrer kontrolliert ihre Spur halten. Getestete Ganzjahresreifen schnitten durch die Bank mit den Testnoten „ausreichend“ oder sogar „mangelhaft“ ab.


Die Testsieger unter den Reifenmodellen überraschten Reifenexperten nicht: Winterreifen namhafter Hersteller wie der Conti/Winter-Contact TS850 von Continental, der Blizzak LM 001 von Bridgestone, der SP Winter Sport 4D von Dunlop sowie der Speed-Grip 2 von Semperit.


Testbedingungen – Reifen auf dem Prüfstand


Der ADAC testet regelmäßig sämtliche Winter- und Ganzjahresreifen auf Herz und Nieren. Die neutralen Reifentests werden grundsätzlich auf abgesperrten Teststrecken durchgeführt. Die Testreifen werden mit Hilfe einer anonymen Reifennummer beurteilt. So wird die Objektivität der Testfahrer nicht beeinflusst.


Fahrverhalten, Fahrsicherheit und vor allem Bremsverhalten werden genau überprüft, gemessen und kontrolliert. Um Ungleichmäßigkeiten bei den Messungen zu vermeiden, werden Fahrten auf schneebedeckter Fahrbahn sogar mehrfach wiederholt. Jeder Reifensatz wird auf einer unbenutzten Schneeoberfläche getestet, um ein optimales Testergebnis der Reifen zu erzielen.




Rückruf-Aktion: Motorradreifen von Continental




Continental hat im August diesen Jahres eine weltweite Rückrufaktion gestartet. 170.000 Motorradreifen sollen betroffen sein. Der Grund: In sehr wenigen Fällen kann eine Trennung des Gürtels nicht ausgeschlossen werden. Dies kann die Ablösung der Lauffläche zur Folge haben. Das Risiko eines deutlichen Luftverlustes des Reifens ist gegeben.


In Deutschland ist die Rede von 60.000 der Motoradreifen. Der Fehlerteufel soll sich ausschließlich bei Vorderradreifen der Dimensionen 120/70 ZR 17 sowie 120/70 R 17 eingeschlichen haben.


Erkennbar sind die betroffenen Motorradreifen an den letzten vier Stellen der DOT-Seriennummer. Diese stehen für das Produktionsdatum (Woche und Jahr):



  • Conti Sport Attack (von 1008 bis 2614)

  • Conti Sport Attack 2 (von 4811 bis 2614)

  • Conti Attack SM (von 1011 bis 2614)

  • Conti Race Attack Comp. Soft (von 1907 bis 2614)

  • Conti Race Attack Comp. Medium (Von 2307 bis 2614)

  • Conti Race Attack Comp. Endurance (von 3011 bis 2614)

  • Conti Road Attack 2 GT W (von 2513 bis 2614)


Vorsicht ist besser als Nachsicht


Auch in der Vergangenheit gab es bereits vereinzelte Austauschprogramme namhafter Reifenhersteller, die deutlich höhere Wellen schlugen, als die aktuelle Rückrufaktion der Continental. Im Jahr 2000 machte Firestone Schlagzeilen. Rund 6,5 Millionen Autoreifen wurden seinerzeit zurückgerufen. Der entstandene Schaden war immens.


Die Autoreifenkonkurrenz stand in den Startlöchern: Damals waren in erster Linie Ford-Modelle betroffen, die mit den defekten Autoreifen ausgerüstet wurden. Andere namhafte Reifenhersteller sorgten dafür, dass die explosionsartige Nachfrage nach Autoreifen schnell gedeckt werden konnte.


In der gesamten Autobranche sind Rückrufaktionen in den vergangen Jahren keine Seltenheit gewesen. Hiervon waren nicht nur Autoreifen betroffen, sondern in den meisten Fällen die Automodelle selbst.






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